Sommerekzembehandlung mit Stammzellen

Das Sommerekzem ist eine weit verbreitete Erkrankung am Pferd. Während einige Pferde gar keine bis leichte Reaktionen zeigen, können andere Pferde in den Sommermonaten gar nicht oder nur in einer Decke eingehüllt den Stall verlassen.

Pferde, die an einer schweren Form des Sommerekzems leiden, sind von starkem Juckreiz geplagt, was dazu führt, dass das Pferd versucht, den Juckreiz durch Reibung (Bäume, Stallwände etc.) zu lindern. Durch diese mechanische Reibung wird die Haut an der Einstichstelle zudem noch verletzt. Dies führt in häufigen Fällen zu einer lokalen Entzündung der Einstichstelle.

Eine medikamentöse, lokale Behandlung zeigt meist nur eine geringe Verbesserung.

Ein neuer Hoffnungsträger ist die Stammzellentherapie.

Stammzellen sind Vorläuferzellen, die im Knochenmark gebildet werden und auch eine antientzündliche und antiallergische Wirkung haben.

Sie sind in der Lage, sich zu allen Körperzellen auszudifferenzieren.

Seit dem Frühjahr 2010 ist es in unserer Klinik möglich, Pferde, die an einem Sommerekzem leiden, mit Stammzellen zu behandeln.

Hierzu wird eine Stammzellsuspension lokal an der Einstichstelle injiziert.

Die ersten klinischen Ergebnisse zeigen eine deutliche Linderung des Juckreizes und bei schon offenen Stellen eine schnellere und bessere Wundheilung.

Aus heutigem Kenntnisstand kann die Behandlung des Sommerekzems zu einer deutlichen Verbesserung der Symptomatik führen.

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